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- 28.05.2026
Jeden Tag stoßen wir auf Müll, auf öffentlichen Plätzen, in Grünanlagen oder leider auch auf Feldern und Feldwegen. Viele Menschen fragen sich: Wer ist eigentlich für die Entsorgung von wildem Müll verantwortlich und was kann man selbst tun, um unsere Umgebung sauber zu halten?
Was ist „wilder Müll“?
„Wilder Müll“ bezeichnet Abfälle, die illegal oder unachtsam in der Umwelt abgeladen werden – also alles, was nicht über die regulären Entsorgungswege entsorgt wurde. Dazu gehören unter anderem:
- Tüten und Verpackungen, die in der Natur landen
- Alte Möbel oder Elektrogeräte auf Feldern oder Feldwegen
- Bauschutt oder Reifen, die illegal abgeladen werden
- Flaschen, Dosen und sonstiger Abfall, der achtlos weggeworfen wird
Wilder Müll ist nicht nur unschön anzusehen, sondern kann auch die Umwelt, Tiere und Pflanzen gefährden.
Zuständigkeiten bei wildem Müll
1. Müll auf privatem Grund
Liegt der Abfall auf privatem Grundstück, zum Beispiel auf Feldern eines Landwirts, ist grundsätzlich der Eigentümer oder die Eigentümerin für die Beseitigung verantwortlich – auch wenn der Müll unerlaubt abgeladen wurde. Jeder kann dennoch aufmerksam sein und auf das Problem hinweisen, um eine schnelle Beseitigung zu unterstützen.
2. Müll auf öffentlichen Flächen
Befindet sich der Müll auf öffentlichen Flächen wie kommunalen Feldwegen, Waldwegen oder Grünstreifen, ist der öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger zuständig. Wilder Müll kann direkt gemeldet werden, zum Beispiel über:
3. Der Verursacher trägt die Kosten
Wenn der Verursacher bekannt ist, muss er die Kosten für die Entsorgung übernehmen.
4. Sonderfall Wald
Auch bei illegalen Ablagerungen auf öffentlich zugänglichen Waldflächen kann der kommunale Entsorger zuständig sein. Hier ist es nicht zwingend der Eigentümer, der die Verantwortung trägt.
Gemeinsam die Region sauber halten
Abfallvermeidung und Clean-Ups sind Aufgaben, die uns alle betreffen. Du kannst aktiv werden, indem du deine Nachbarschaft, Familie, Freunde oder lokale Vereine motivierst, gemeinsam die Umgebung aufzuräumen. Auch Betriebe können das Thema Umweltschutz aufgreifen – zum Beispiel im Rahmen eines Betriebsausflugs oder als Teambuilding-Maßnahme.
Solche Aktionen sind nicht nur sinnvoll für die Umwelt, sondern machen auch Spaß, fördern das Gemeinschaftsgefühl und schaffen ein stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Jede eingesammelte Flasche, jede Tüte und jedes Stück Müll zählt – und macht einen sichtbaren Unterschied in deiner Region.
Wenn du direkt aktiv werden möchtest, bietet Let’s Clean Up Europe eine praktische Aktionskarte, auf der du Aufräumaktionen in deiner Nähe finden kannst.
- 28.05.2026
Starke Aktionen zur Abfallvermeidung müssen weder groß noch teuer sein – das zeigen die Aktionen zur Abfallvermeidung im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung (EWAV) in jedem Jahr eindrucksvoll. Am 6. Mai 2026 wurden nun auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien IFAT in München die sechs besten Projekte der EWAV 2025 feierlich ausgezeichnet.
Mehr als 1.100 Aktionen hatten sich insgesamt allein in Deutschland an der jährlichen Aktionswoche 2025 zum Schwerpunktthema „Vermeidung von Elektroschrott“ beteiligt. In Europa waren es weit mehr als 13.000 Aktionen. Ziel der EWAV ist es, alljährlich unter einem anderen Schwerpunktthema zu kreativen, alltagstauglichen und übertragbaren Ideen anzuregen, wie Abfälle im Alltag wirksam vermieden werden können.
Die Laudatoren Dr. Alexander Janz vom Umweltbundesamt und Dr. Hans-Peter Obladen, Vorsitzender des VKU-Fördervereins für Abfallwirtschaft und Stadtsauberkeit VKS e. V., lobten die Kreativität und Praxisnähe der eingereichten Aktionen und betonten die Relevanz der Abfallvermeidung – und hier insbesondere der Vermeidung von Elektroschrott – für Ressourcenschutz und Klimaschutz.
Jeweils 1.000 Euro gingen an die Erstplatzierten, 300 Euro an die Zweitplatzierten und 200 Euro an die Drittplatzierten.

Preise in der Kategorie „Bildungseinrichtungen“
Den ersten Preis in der Kategorie Bildungseinrichtungen erhielt das Gymnasium Paderborn für die Aktion „Elektroschrott: Bewusst konsumieren“. Die Schule zeigte praxisnah, wie bewusster Konsum, eine längere Nutzung sowie die richtige Entsorgung von Elektrogeräten zur Abfallvermeidung beitragen können.
Der zweite Preis ging an den Mobilen Escape Room des Abfallwirtschaftsbetriebs Dithmarschen (AWD). Das interaktive Bildungsformat vermittelt spielerisch Wissen rund um Abfallvermeidung und Ressourcenschutz und erreicht insbesondere junge Zielgruppen auf innovative Weise.
Mit dem dritten Preis zeichnete die Jury die Aktion „Alle satt“ der KKA GmbH aus. Das Projekt thematisiert die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung entlang der Versorgungskette und sensibilisiert für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln.

Preise in der Kategorie „Alle weiteren Akteure“
In der Kategorie Alle weiteren Akteure ging der erste Preis an den Bergischen Abfallwirtschaftsverband für die Aktion „Elektroaltgeräte: Rohstoffe der Zukunft“. Das Projekt machte anschaulich, welche wertvollen Ressourcen in alten Elektrogeräten stecken und wie Wiederverwendung und Recycling zur Abfallvermeidung beitragen können.
Den zweiten Preis erhielt die Abfallwirtschaftsgesellschaft Landkreis Vechta für die Aktion „Reanimate your Tech“. Mit humorvollen Instagram‑Reels vermittelte sie während der Aktionswoche niedrigschwellig, verständlich und aufmerksamkeitsstark Tipps zur Reparatur und längeren Nutzung von Elektrogeräten.
Der dritte Preis ging an die GWR Frankfurt für die Aktion „Batterie: Kleines Ding – große Sache“, die über die richtige Nutzung und Entsorgung von Batterien informiert und damit einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung und zum Umweltschutz leistet.
Nachhaltig bis ins Detail
Ganz im Sinne der Abfallvermeidung war auch die Preisverleihung nachhaltig gestaltet: Die Preisträgerinnen und Preisträger erhielten ihre Urkunden in upgecycelten Bilderrahmen sowie kleine Bäumchen statt Blumensträußen – als konsequentes Zeichen dafür, dass Abfallvermeidung auch bei Veranstaltungen gelebt werden kann.
In diesem Jahr findet die EWAV vom 21. bis 29. November statt und widmet sich dem Thema Ressourcenschonung unter dem Motto: „Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht.“
Die EWAV wird koordiniert vom Verband kommunaler Unternehmen e. V., gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und fachlich beraten vom Umweltbundesamt. Finanziell unterstützt wird der Preis für die beste Aktion zur Abfallvermeidung vom VKU‑Förderverein für Abfallwirtschaft und Stadtsauberkeit VKS e. V.
Weitere Informationen: www.wochederabfallvermeidung.de
- 08.04.2026
Jedes Jahr begleiten wir von Let’s clean up Europe in Deutschland zwei Müllsammelaktionen medial.
In diesem Jahr lenken wir die Aufmerksamkeit auf die Region der Ortenau, denn diese stand in den
vergangenen Tagen ganz im Zeichen des Umweltschutzes: Am 28. März ist dort die mittlerweile achte
Ortenauer Kreisputzete unter dem Motto „Anpacken statt Wegschauen“ erfolgreich zu Ende gegangen.
Das Ergebnis zeigt erneut, wie groß das Engagement für eine saubere Umwelt in der Region ist.
„Ich freue mich, dass sich auch in diesem Jahr wieder viele Menschen zur Kreisputzete angemeldet
haben. Putzaktionen durch freiwillige Helfer gewinnen bundesweit zunehmend an Bedeutung.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in ihrer Freizeit für eine saubere und lebenswerte Umwelt.“Thorsten Erny, Landrat des Ortenaukreises

Auftakt der Kreisputzete
Schon vor dem offiziellen Beginn wurde kräftig angepackt: Über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Ortenaukreis gingen gemeinsam mit Landrat Thorsten Erny mit gutem
Beispiel voran. Rund um den Wertstoffhof Schutterwald-Höfen befreiten sie die Umgebung von achtlos
weggeworfenem Müll.
Bei strahlendem Sonnenschein und bester Motivation startete die Gruppe nach Feierabend zu ihrer
zweistündigen Sammelaktion. Ein besonders kurioser Fund sorgte zum Schluss sogar für willkommene
Unterstützung: Ein alter Bollerwagen, zwar etwas ramponiert, aber gerade noch fahrtüchtig, half dabei,
die immer schwerer werdenden Müllsäcke zur Deponie zu transportieren.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Rund 350 Kilogramm Müll wurden gesammelt und
einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Zum Abschluss gab es eine kleine Stärkung und die Gelegenheit
zum Austausch. Es war ein gelungener Auftakt, der zeigte, was gemeinsames Engagement bewegen kann.
Breite Beteiligung aus der Region
Seit dem Start im Jahr 2013 findet die Ortenauer Kreisputzete alle zwei Jahre statt. Ziel der
kreisweiten Aufräumaktion ist es, Wälder, Wiesen und Wege von Müll zu befreien und gleichzeitig ein
Zeichen gegen Umweltverschmutzung zu setzen.
Auch nach über zehn Jahren ist die Motivation der Bürgerinnen und Bürger ungebrochen. Vom 23. bis
28. März packten zahlreiche Menschen gemeinsam an, damit die Ortenau noch schöner wird. Ob Schulklassen,
Kindergartengruppen, Vereine, Unternehmen oder private Initiativen: Viele helfende Hände beteiligten
sich an der Aktion.
„Jede helfende Hand ist willkommen“, betont Melanie Dieterle, Abfallberaterin beim Eigenbetrieb
Abfallwirtschaft. Neu in diesem Jahr war außerdem ein Zuschuss von fünf Euro pro teilnehmende Person
für Schulen und Kindergärten, der zusätzliche Anreize für die Teilnahme geschaffen hat.
Engagement der Auszubildenden
Tatkräftige Unterstützung kam auch von den Auszubildenden des Landratsamtes. Treffpunkt für ihre
Sammelaktion war der Wertstoffhof Rammersweier. Ausgerüstet und in zwei Gruppen aufgeteilt,
durchstreiften rund 20 Azubis den angrenzenden Wald und die umliegenden Straßen.
Bereits nach gut einer Stunde zeigte sich der Erfolg: Insgesamt 160 Kilogramm Müll
kamen zusammen.
Besonders schön: Die Aktion wurde vom Regionalsender Hitradio Ohr begleitet und erhielt dadurch
zusätzliche Aufmerksamkeit. Ein wichtiges Signal für mehr Umweltbewusstsein in der Region.

Danke an alle Helferinnen und Helfer
Trotz niedriger Temperaturen und teilweise starkem Wind können alle Beteiligten stolz auf ihren Einsatz
sein. Jede eingesammelte Flasche, jede Tüte und jedes Stück Abfall trägt dazu bei, die Natur zu schützen
und die Ortenau noch lebenswerter zu machen.
Ein großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die mit ihrem Engagement gezeigt haben, wie viel
gemeinsames Handeln bewirken kann.
Die nächste Ortenauer Kreisputzete findet 2027 statt. Doch auch unabhängig davon sind alle Bürgerinnen
und Bürger eingeladen, selbst aktiv zu werden und die Ortenau sauber zu halten. Weitere Informationen
gibt es unter
www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de
- 24.02.2026
Berlin, 24. Februar 2026. Der thematische Fokus der Europäischen Woche der Abfallvermeidung (EWAV) für das Jahr 2026 ist nun offiziell bekanntgegeben:
Vom 21. bis 29. November 2026 dreht sich alles um Ressourcenschonung durch Abfallvermeidung unter dem Motto „Ressourcen wertschätzen. Bewusst entscheiden“.
Dabei steht ein zentraler Gedanke im Mittelpunkt: Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Durch die Vermeidung von Abfällen an der Quelle lassen sich Ressourcen schützen, Emissionen verhindern und die planetaren Grenzen respektieren.
Mitmachaufruf: Jede Aktion zählt!
Organisationen, Kommunen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und engagierte Bürger*innen sind deshalb eingeladen, sich mit eigenen Aktionen zu beteiligen. Das Thema ist breit einsetzbar – von Konsum und Produktdesign über Reparatur und Wiederverwendung bis hin zu spezifischen Branchen- oder Abfallströmen.
Inspirierende Tipps für Aktionen
Wer noch nach Ideen sucht, findet hier einige Anregungen:
- Sharing Economy – Teilen statt besitzen: gemeinschaftliche Nutzung von Werkzeug, Kleidung oder Verkehrsmitteln.
- Wiederverwendung stärken – Produkte länger im Umlauf halten, z. B. über Tauschbörsen oder Upcycling-Angebote.
- Reparaturkultur fördern – durch Repair Cafés, Workshops oder Initiativen zur besseren Reparierbarkeit von Produkten.
- Langlebiges Produktdesign – Fokus auf Haltbarkeit, Modularität und nachhaltige Materialien.
Alle Interessierten können ihre Veranstaltungen und Projekte ab sofort einreichen. Zur Registrierung geht es auf: www.wochederabfallvermeidung.de
Gemeinsam setzen wir ein starkes Zeichen für Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit – machen Sie mit!
Die EWAV in Deutschland wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert und vom Umweltbundesamt begleitet.
- 11.12.2025
Preisträger sind unter anderem die EDG Dortmund zusammen mit einem Gymnasium in einem Dortmunder Problembezirk und zwei „Spürnasen“ – und lesen Sie, wie es im Rahmen vom diesjährigen Fotowettbewerb zu einem besonderen Ausflug mit der Draisine kam.
Alle zwei Jahre lobt die Initiative Let’s Clean up Europe, die der VKU für das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesumweltministerium durchführt, einen Fotowettbewerbs aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, deutschlandweit das Engagement von Müllsammelaktionen zu würdigen. Seit April 2025 war der Wettbewerb ausgeschrieben, und das Team von LCUE hat insgesamt 44 großartige Zusendungen erhalten. Auch wenn es der Jury, bestehend aus Mitarbeitenden der VKU-Abfallsparte und dem UBA, nicht leichtgefallen ist, aus den vielen beeindruckenden Einsendungen die besten auszuwählen: Die Gewinnerinnen und Gewinner stehen nun fest:

- Platz – CleanUpDO
Die Aktion des Helmholtz-Gymnasiums, organisiert von der EDG Dortmund, erfolgte im Rahmen der Stadtsäuberungsaktion „cleanupDO“, die jedes Jahr von der EDG geplant, organisiert und finanziert wird. Das Foto selbst stammt aus einer von insgesamt 218 angemeldeten Sammlungen und steht stellvertretend für die knapp 12.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser insgesamt 218 Sammelaktionen, die im März 2025 Dortmund von illegalen Müllablagerungen befreit haben.
Die Jury wollte neben der künstlerischen Qualität des Fotos auch den Einsatz der Schülerinnen und Schüler des Helmholtz-Gymnasiums aus der Dortmunder Nordstadt würdigen. Das Viertel ist der multikulturelle Schmelztiegel der Stadt mit einer sehr hohen Bevölkerungsdichte. Leider haben die Anwohnerinnen und Anwohner dieses Stadtteils stark mit illegalen Müllablagerungen zu kämpfen. Die 340 Schülerinnen und Schüler haben dort 2247 Kilogramm Müll gesammelt und das Viertel ein Stück weit sauberer gemacht – und damit auch ihre Umgebung für Müllvermeidung sensibilisiert.
2. Platz – BlockBlocks Clean Up am Rheinufer
Der Beitrag hat die Jury mit der kreativen Umsetzung eines Clean Ups am Rhein überzeugt: Es entstand ein Kunstwerk, das die Botschaft über Müll in der Nahrungskette eindrucksvoll vermittelt.
3. Platz – Zwei Spürnasen unterwegs
Hier hat das kontinuierliche Sammeln von Müll während der Spaziergänge mit dem Hund beeindruckt und gezeigt, dass Clean Ups auch im kleinen Rahmen sehr wirksam sind.
4. Platz – Tag ohne Kippen in Karben
Eine einzelne Person hat 450 Zigarettenstummel an einem Bahnhof gesammelt und damit das Bewusstsein für eine saubere Umwelt und korrekte Entsorgung geschafft.
5. Platz – Draisinen Clean Up
Aus einer geplanten Draisinenfahrt zu zweit wurde spontan eine Clean Up-Aktion, bei der mit bloßen Händen und insgesamt völlig ohne Ausrüstung Müll gesammelt wurde. Ein Beispiel für spontanen Einsatz vor Ort und im Moment.
6. Platz – Kreisputzete
Rund 9000 Helfende haben im Regen fast sieben Tonnen Abfall gesammelt und gezeigt, wie Umweltbewusstsein in der Gemeinschaft gelebt werden kann.
7. Platz – Clean Up GMS Gebhard
Die Schülerinnen und Schüler der GMS Gebhard in Konstanz haben nach einem Clean up mit ihren Körpern das Wort „Müll“ im Schulhof nachgebildet. Die Aktion ist ein starkes visuelles Statement für aktiven Umweltschutz.
8. Platz – Mission Clean(it)up Ruhrgebiet – CleanUp im Emscherbruch in Herten
Die Teilnehmenden haben nach dem Ende des eigentlich an diesem Tag geplanten Clean up zusätzlich noch rund zehn Kubikmeter Kabel gefunden und komplett geborgen. Das eingereichte Bild macht den Beitrag zu einem inspirierenden Beispiel für Durchhaltevermögen und den gemeinschaftlichen Großeinsatz.
Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich! In diesem Jahr war die Aktionskarte von Let’s clean up Europe gut gefüllt: Es gab mindestens 89 Aktionen! Dadurch wurden unzählige Tonnen Müll aus der Natur entfernt – und damit Böden geschont, Wildtiere vor Verletzung oder Vergiftung verschont – vielen herzlichen Dank dafür!
- 27.11.2025
Es war eine grandiose Woche der Abfallvermeidung 2025!
All die großartigen Ideen und Aktionen zur Vermeidung von Elektroschrott, ob Repaircafés, Tauschparties, Challenges und Workshops – das macht unzählige Kilo E-Schrott, die in Gemeinschaft mit viel Einsatz und mindestens so viel Spaß gespart wurden.
Allen Akteurinnen und Akteuren auf diesem Wege einen herzlichen Dank: Fürs Mitmachen, Mitreißen, fürs Mit- und Weiterdenken und Ermöglichen, für die Zeit und Energie, für all die Emails und Posts, fürs Reden, Chatten, für die Lust am „einfach Machen“!
Es hat sich gelohnt, denn auf der Aktionskarte der Europäischen Woche für Abfallvermeidung für Deutschland waren in diesem Jahr kaum noch weiße Flecken zu sehen: Rund 1.000 Aktionen von Kommunen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und engagierten Bürger*innen haben zum Thema „Reparieren statt wegwerfen – Elektroschrott vermeiden“ ein starkes Zeichen für Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft gesetzt – und gezeigt, dass jede*r einen Beitrag leisten kann: Denn jährlich fallen laut Bundesumweltministerium in Deutschland rund 880.000 Tonnen Elektro- und Elektronik-Altgeräte an, in einem durchschnittlichen EU-Haushalt lagern etwa 5 Kilogramm ungenutzte Altgeräte pro Person – ein enormes Potenzial für Reparatur und Recycling. Elektroschrott gehört weltweit zu den am schnellsten wachsenden Abfallströmen.
Bundesumweltminister Carsten Schneider bedankte sich in seinem Grußwort bei den Akteurinnen und Akteuren für ihren wichtigen Einsatz, denn der digitale Wandel mache rasante technische Fortschritte – mit der Schattenseite, dass Smartphones, Tablets, Notebooks oder Haushaltsgeräte häufig durch neue Geräte ersetzt würden. Es sei gut, dass die Europäische Woche der Abfallvermeidung dieses Thema aufgegriffen habe.
Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes, sagte in seinem Grußwort: „Falsch entsorgter Elektroschrott, aber auch gehortete Geräte, führen dazu, dass uns Rohstoffe für die Kreislaufwirtschaft verloren gehen oder ungenutzt auf Dachböden und in Schreibtischschubladen schlummern. Ein wichtiger Hebel zur Verlängerung der Nutzungsdauer ist die Reparatur. Eine Reparatur kann aber nur gelingen, wenn die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden.“
Uwe Feige, VKU-Vizepräsident und Geschäftsführer des Kommunalservice Jena (KS Jena): „Die enorme Beteiligung zeigt, wie groß das Interesse an praktischen Lösungen für Ressourcenschutz ist. Reparieren statt wegwerfen ist nicht nur ein Motto, sondern eine Haltung, die wir in Kommunen und Unternehmen leben müssen. Jede reparierte Kaffeemaschine, jedes weitergenutzte Smartphone ist ein Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft.“
Auftaktveranstaltung: Ein starkes Signal für Kreislaufwirtschaft
Der offizielle Startschuss fiel am 24. November 2025 in einer digitalen Auftaktveranstaltung mit über 350 Teilnehmenden – knapp 20 Prozent mehr als im Vorjahr und damit ein neuer Rekord!
Die Aufzeichnung der Auftaktveranstaltung finden Sie hier: Auftaktveranstaltung zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung (EWAV) 2025
Die Highlights darin:
- Eröffnung durch Carsten Schneider (BMUKN) und Prof. Dirk Messner (Umweltbundesamt)
- Diskussionen zu Reparatur, Recycling und unsichtbarem Elektroschrott
- Rückblick auf 20 Jahre ElektroG
- Praxisbeispiele: Selbstreparatur-App iFixit und Besuch im Gebrauchtwarenkaufhaus ZAK Kempten
In Niedersachsen fand bei der Abfallwirtschaftsgesellschaft Bassum bereits am 21.11. ein Auftakt statt – die niedersächsische Europaministerin Melanie Walter hat dort gemeinsam mit dem VKU und lokalen Repair-Cafés ein starkes Zeichen gesetzt für:
– Bewussten Umgang mit Elektrogeräten
– Reparieren statt Neukaufen
– Ressourcen und Geldbeutel schonen
Mehr Infos & zu den Aktionen: wochederabfallvermeidung.de
Podcast-Gespräch: Gemeinsam gegen Elektroschrott
Im Podcast-Gespräch zwischen Ministerin Melanie Walter und dem Schülersprecher der Oberschule Bassum, Bejtullah Haziri, wurden konkrete Lösungsansätze gegen die wachsende Menge an Elektroschrott diskutiert, von Fragen zu den politischen Maßnahmen der Landesregierung bis hin zur Rolle der lokalen Repair-Cafés. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie Reparatur und Wiederverwendung stärker in den Alltag junger Menschen integriert werden können und welche Chancen sich daraus für Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit ergeben.
Die EWAV – eine europäische Bewegung
Die EWAV wurde 2008 auf Initiative der Europäischen Kommission ins Leben gerufen und wird seit 2014 vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) in Deutschland koordiniert. Unterstützt wird die Kampagne vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), fachlicher Ansprechpartner ist das Umweltbundesamt (UBA). Ziel ist es, das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu schärfen und Wege aus der Wegwerfgesellschaft aufzuzeigen.
- 22.09.2025
Am 16.9. – und damit kurz vor dem World Clean up Day am 20.9. – haben 25 Mitarbeitende des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) selbst mit angepackt: Gemeinsam haben die Kolleginnen und Kollegen rund um die Hauptgeschäftsstelle in Berlin Mitte – vom Invalidenpark bis zum Berliner Hauptbahnhof – Müll gesammelt und damit einen aktiven Beitrag für eine saubere Umgebung geleistet.
Bei herrlichem Sonnenschein gab es jede Menge vorher-nachher-Erlebnisse – anderthalb Stunden und neun volle und ziemlich schwere Müllsäcke später stand fest: Zigarettenkippen, Bonbonpapier, Einwegbecher, Pizzakartons und Glasscherben – dazu kam die Einsicht: Unser Auge hat sich leider viel zu sehr an den herumliegenden Müll gewöhnt. Doch normal ist das nicht. Müll gehört nicht in die Umwelt!
Der VKU hat daher den World Clean Up Day zum Anlass genommen, um daran zu erinnern: Jede und jeder von uns kann einen positiven Beitrag leisten.
Ein Stück pro Woche ist ein Anfang – oder gleich mehrere am Tag
Vielleicht fangen wir mit einem Stück Müll pro Woche an, das wir aufheben und mitnehmen – die Schweden haben einen Volkssport daraus gemacht und nennen es „plogging“ – und steigern uns auf drei Stück pro Tag! #3piecesaday #3itemsaday
Im Jahr 2024 beteiligten sich weltweit rund 22 Millionen Menschen am World Clean Up Day – vielleicht sind im Jahr 2025 noch ein paar mehr dazugekommen, die die Idee von mehr gesellschaftlichem Engagement, Abfallvermeidung und Umweltbewusstsein und Teamgeist und in die Welt getragen haben.
Ein Clean up ist eine wirklich empfehlenswerte Aktivität für den nächsten Betriebsausflug – vielleicht auch für Ihr Unternehmen oder Ihre Sportgruppe, im Freundes- oder Familienkreis…?
Der VKU – Verband kommunaler Unternehmen e.V. koordiniert gemeinsam mit dem Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz die Kampagne „Europäische Woche der Abfallvermeidung“ sowie die Initiative „Let’s clean up Europe“, mit der wir bundesweit zu Müllsammelaktionen aufrufen.
- 19.06.2025
Leeuwarden/Berlin, 17.6.2025.
„And the winners of the European Week for waste reduction 2024 are….“
So hieß es am 12. Juni 2025, als die EU Awards an die herausragendsten Aktionen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung (EWAV) verliehen wurden. In diesem Jahr fand die Zeremonie in Leeuwarden in den Niederlanden statt vor rund 65 Teilnehmenden, darunter zahlreiche EWWR-Koordinator*innen und Akteurinnen und Akteure. Marieke Schouten vom Europäischen Ausschuss der Regionen und Serena Lisai, Projektmanagerin bei ACR+ und europäische Koordinatorin der Aktionswoche, eröffneten die Zeremonie feierlich und begrüßten die Teilnehmenden zu dieser Feier der Aktionen für Abfallvermeidung.
„Willst du Hoffnung spüren, dann sieh Dir an, was die Akteurinnen und Akteure der Woche der Abfallvermeidung auf die Beine stellen“, sagte Marieke Schouten bei der Preisverleihung (übersetzt aus dem Englischen). „Es ist sehr inspirierend, was Menschen überall in Europa während der EWAV 2024 organisiert haben, um Abfälle zu vermeiden. Der Ausschuss der Regionen der EU unterstützt die EWAV voll und ganz. Und wir ermutigen Euch alle: Übernehmt Verantwortung und macht weiter mit solch tollen Projekten.“
Und Serena Lisai, Projektmanagerin bei ACR+ und europäische Koordinatorin der EWAV in Brüssel, sagte (ebenfalls übersetzt aus dem Englischen): „Ich freue mich jedes Mal, zur Preisverleihung Menschen aus ganz Europa zu sehen. Der Mehrwert dieser Kampagne liegt in den Menschen vor Ort – in Menschen, die an den grünen Wandel glauben und sich in ihren Gemeinschaften für Abfallvermeidung einsetzen.“

Die Preisträger*innen der EU-Awards 2025, nach Kategorie:
Kategorie öffentliche Verwaltung und Organisation:
- Gewinner: Bizkaia Repara, umgesetzt vom Provinzrat von Bizkaia, Spanien
- Zweitplatzierte:
- Nothing to Waste: Just Be a Part of the Solution, Gemeinde Volvi, Griechenland
- Urban Oranges of Santa Rosa, Stadtrat von Mollet del Vallès, Spanien
Kategorie Unternehmen/Industrie:
- Gewinner: EBKEKSZ, umgesetzt von Superjuice Kft. und Flash Kutyapékség Kft., Budapest, Ungarn
- Zweitplatzierte:
- Food Waste Reduction, Lidl Malta
- Municipality Driven – B2B-Initiativen für Lebensmittel-Upcycling, Anastasiou Brewery & Bread B.C. mit der Gemeinde Halandri, Griechenland
Kategorie Vereine/NGOs:
- Gewinner: Let’s recover the culture of non-waste, ReFoodGees Aps Rom, Italien
- Zweitplatzierte:
- Food Frenzy, Plataforma Aprofitem els Aliments, Katalonien, Spanien
- From waste to fashion Euskadi, DUARA, Bilbao, Spanien
Kategorie Bildungseinrichtungen:
- Gewinner: From waste to resources: Educational innovation for sustainability, Institut d’Horticultura i Jardineria, Reus, Spanien
- Zweitplatzierte:
- Recirculating Magaya, IES Escultor Juande Villanueva, Siero, Spanien
- Zero waste international kitchen workshop, Afyon Kocatepe University, Afyonkarahisar, Türkei
Kategorie Bürger*innen:
- Gewinner: De sobra a sabroso, de ChatGPT al gozo, Marlén Alonso Castaño, Langreo, Spanien
- Zweitplatzierte:
- Reduce, reuse… recipe!, Trieste Without Waste, Triest, Italien
- Shame-Lotsa-Vergüenza, Garazi Sánchez Ortun, Getxo, Spanien
Allen Gewinnern einen herzlichen Glückwunsch!
Diesmal war leider keine Aktion aus Deutschland nominiert, aber die nächste EWAV bietet wieder eine Chance darauf: Seien Sie dabei vom 22. bis 30. November 2025. Schwerpunktthema in diesem Jahr: Die Vermeidung von Elektroschrott, Motto: „Reparieren statt wegwerfen: Elektroschrott vermeiden!“
Die Veranstaltung fand parallel zum Circular Summit Fryslân 2025 statt – einem Hotspot für Innovationen in der Kreislaufwirtschaft, Zusammenarbeit und neue Ideen. Die anwesende EWAV-Community konnte sich in inspirierenden Vorträgen, praktischen Workshops und einer Exkursion zu zirkulären Projekten in Fryslân zum neuesten Stand informieren und netzwerken.
Weitere Informationen:
Die Jury bestand aus europäischen Umweltexpert*innen und Fachleuten im Bereich Abfallwirtschaft:
- Öffentliche Verwaltung: Marieke Schouten (Ausschuss der Regionen)
- Unternehmen: Els Bedert (EuroCommerce)
- NGOs: Katja Sreš (Ecologists without Borders)
- Bildung: Maree Bouterakos (Wageningen University)
- Bürger*innen: Jack McQuibban (Zero Waste Europe)
Bewertungskriterien waren:
- Sichtbarkeit und Kommunikation
- Inhaltliche Qualität
- Originalität und Vorbildcharakter
- Nachhaltige Wirkung und Nachverfolgbarkeit
Hintergrundinfo zu den EU-Awards
Kategorien:
Jedes Jahr nominieren die EWAV-Koordinator*innen bis zu fünf Aktionen (eine pro Kategorie), die in ihren Regionen stattfanden. Die Kategorien sind:
- Öffentliche Verwaltung und Organisation
- Unternehmen/Industrie
- Vereine/NGOs
- Bildungseinrichtungen
- Bürger*innen
Die EWAV
Die Europäische Woche der Abfallvermeidung ist eine internationale Kampagne zur Sensibilisierung für Abfallvermeidung. Sie findet jährlich in der letzten Novemberwoche statt. Teilnehmende aus Verwaltung, Wirtschaft, Bildung, Zivilgesellschaft und Bürgerschaft setzen Aktionen zur Abfallvermeidung um. In Deutschland wird sie koordiniert vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU), fachlich beraten vom Umweltbundesamt (UBA) und gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN).
Im Jahr 2024 fand die EWAV vom 16. bis 24. November 2024 statt. Insgesamt wurden 12.724 Aktionen in 29 Ländern durchgeführt.
- 04.04.2025
Trotz des weit verbreiteten Umweltbewusstseins landet viel Müll, auch unabsichtlich, an den Straßenrändern, in Wäldern, Wiesen und Gewässern – ein für uns alle deutliches Zeichen für den falschen Umgang mit unseren Ressourcen.
Die Initiative Let’s Clean Up Europe ruft das ganze Jahr über zu Müllsammelaktionen in Dörfern, Städten, Schulen und Vereinen in Deutschland und ganz Europa auf. Die Initiative sendet auf diese Weise eine starke Botschaft dahingehend, dass Umweltverschmutzung alle angeht.
Der Fotowettbewerb 2025
Alle zwei Jahre lobt Let’s Clean up Europe einen Fotowettbewerb aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, deutschlandweit das Engagement von Müllsammelaktionen zu würdigen.
Seit April 2025 war der Wettbewerb ausgeschrieben, insgesamt 44 großartige Zusendungen hat das Team von LCUE erhalten. Auch wenn es der Jury, bestehend aus Mitarbeitenden der VKU-Abfallsparte und dem UBA, nicht leichtgefallen ist, aus den vielen beeindruckenden Einsendungen die besten auszuwählen – die Gewinnerinnen und Gewinner stehen nun fest.
Fotos: oben: EDG Dortmund, mittlere Reihe v.l.n.r.: Verena Löber (Blockblocks), Margareta Jung, Nadine Greiter, unten v.l.n.r.: Fabian Braukhoff, Susanne Mönig (Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim), Laura-Ann Leibold, Sven Myja (Mission Clean(it)up Ruhrgebiet)
- Platz – CleanUpDO
Die Aktion des Helmholtz-Gymnasiums, organisiert von der EDG Dortmund, erfolgte im Rahmen der Stadtsäuberungsaktion „cleanupDO“, die jedes Jahr von der EDG geplant, organisiert und finanziert wird. Das Foto selbst stammt aus einer von insgesamt 218 angemeldeten Sammlungen und steht stellvertretend für die knapp 12.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser insgesamt 218 Sammelaktionen, die Dortmund im März 2025 von illegalen Müllablagerungen befreit haben.
Die Jury wollte neben der künstlerischen Qualität des Fotos auch den Einsatz der Schülerinnen und Schüler des Helmholtz-Gymnasiums aus der Dortmunder Nordstadt würdigen. Das Viertel ist der multikulturelle Schmelztiegel der Stadt mit einer sehr hohen Bevölkerungsdichte. Leider haben die Anwohnerinnen und Anwohner dieses Stadtteils stark mit illegalen Müllablagerungen zu kämpfen. Die 340 Schülerinnen und Schüler haben dort 2247 Kilogramm Müll gesammelt und das Viertel ein Stück weit sauberer gemacht – und damit auch ihre Umgebung für Müllvermeidung sensibilisiert.
- Platz – BlockBlocks Clean Up am Rheinufer
Der Beitrag hat die Jury mit der kreativen Umsetzung eines Clean Ups am Rhein überzeugt: Es entstand ein Kunstwerk, das eindrucksvoll die Botschaft über Müll in der Nahrungskette vermittelt. - Platz – Zwei Spürnasen unterwegs
Hier hat das kontinuierliche Sammeln von Müll während der Spaziergänge mit dem Hund beeindruckt und gezeigt, dass Clean Ups auch im kleinen Rahmen sehr wirksam sind. - Platz – Tag ohne Kippen in Karben
Eine einzelne Person hat 450 Zigarettenstummel an einem Bahnhof gesammelt und damit das Bewusstsein für eine saubere Umwelt und korrekte Entsorgung geschafft. - Platz – Draisinen Clean Up
Aus einer Draisinenfahrt zu zweit wurde angesichts des herumliegenden Mülls spontan eine Clean Up-Aktion, bei der direkt vor Ort mit bloßen Händen und völlig ohne Ausrüstung Müll gesammelt wurde. Ein Beispiel für spontanen Einsatz im Moment, wo es nötig war. - Platz – Kreisputzete
Rund 9000 Helfende haben im Regen fast sieben Tonnen Abfall gesammelt und gezeigt, wie Umweltbewusstsein in der Gemeinschaft gelebt werden kann. - Platz – Clean Up GMS Gebhard
Die Schülerinnen und Schüler der GMS Gebhard in Konstanz haben nach einem Clean up mit ihren Körpern das Wort „Müll“ im Schulhof nachgebildet. Die Aktion ist ein starkes visuelles Statement für aktiven Umweltschutz. - Platz – Mission Clean(it)up Ruhrgebiet – CleanUp im Emscherbruch in Herten
Die Teilnehmenden haben nach dem Ende des eigentlich an diesem Tag geplanten Clean up zusätzlich noch rund zehn Kubikmeter Kabel gefunden und komplett geborgen. Das eingereichte Bild macht den Beitrag zu einem inspirierenden Beispiel für Durchhaltevermögen und den gemeinschaftlichen Großeinsatz.
Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern – und bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden an Clean up-Aktionen!
Bitte beachten Sie auch: Aufräumaktionen am falschen Ort und zur falschen Zeit können Wildtiere stören. Im Infoblatt „Sammeln und Schützen“ des Bundesumweltministeriums, NABU und VKU finden Sie entsprechende Hinweise.







